Das Kunsthaus Graz nahe der Murinsel gehört zum Universalmuseum Joanneum Graz. Das Museum öffnete pünktlich zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres 2003 seine Pforten und beherbergt hinter seiner bizarren Form österreichische und internationale Gegenwartskunst seit 1960.

Der „Friendly Alien“, wie das Kunsthaus Graz von Schöpfern Peter Cook und Colin Fournier genannt wurde, gehört mit seiner organischen Form schon längst zur Identität der Stadt und ist Anziehungspunkt für Kultur- und Kunstliebhaber aus der ganzen Welt. Im vorderen Teil dient die BIX Medienfassade als riesiger urbaner Bildschirm für die künstlerische Kommunikation. Das futuristische Kunsthaus Graz gehört zum übergeordneten Universalmuseums Joanneum, das älteste und zweitgrößte Museum Österreichs.
Das Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts und zeigt eine umfassende ständige Sammlung aus Natur- und Kulturwissenschaften sowie eine Großglockner-Simulation und wechselnde Ausstellungen z.B. zu Ratten (ab Juni 2011) oder Dessous (ab Oktober 2011).

Das Landesmuseum in Klagenfurt befindet sich seit 1884 im palastartigen Neorenaissance-Gebäude in der Museumsgasse 2 in Klagenfurt. Zeitweise wurde es auch als Rudolfinum bezeichnet, da Kronprinz Rudolf den Schlussstein des Baus legte. Die Dauerausstellungen des größten Museums der Stadt umfassen in 30 Ausstellungsräumen: Ur- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie, Landesgeschichte und neuzeitliche Numismatik, Kunstgeschichte, Musikinstrumente, Geologie, Zoologie und Volkskunde. Für Kinder bieten die Museumspädagogen auf Anfrage Workshops zu vielen verschiedenen Themen an.
Das Salzburg Museum befindet sich seit 2007 in der prachtvoll renovierten Neuen Residenz direkt auf dem Mozartplatz in der Salzburger Innenstadt. Das ehemalige Museum Carolino Augusteum zeigt auf 3000m² Dauerausstellungen wie “Mythos Salzburg” und zahlreiche Sonderexpositionen.

Das Salzburg Museum ist das Landes- und Stadtmuseum Salzburg und das wichtigste geschichtliche Museum der Stadt. Die Ausstellungen präsentieren sich in aufwendiger Beleuchtungstechnik und mit dem Ziel, Geschichte lebendig darzustellen und Kunstobjekte ästhetisch zu präsentieren. Das Museum erhielt den Österreichischen Museumspreis 2007 und den Europäischen Museumspreis 2009.
Die Wirtschaft bestimmt die Gesellschaft, deshalb ist es wichtig, ökonomische Systeme zu verstehen. Im OEGWM in Wien werden soziale und wirtschaftliche Fakten der Vergangenheit einfach und verständlich dargestellt, sodass sich der Besucher ein eigenes Bild der Zukunft machen kann.

Wirtschaft und Gesellschaft hängen eng zusammen und bedingen sich gegenseitig. Deshalb sind diese wissenschaftlichen Fachrichtungen nicht nur für BWLer und Soziologen interessant, sondern für jeden von uns, der die Welt ein bisschen besser verstehen lernen will. In interessanter und anschaulicher Aufmachung zeigt das Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum Zahlen und Fakten und bietet genug Raum für anregende Diskussionen.
Das Haus der Musik in Wien ist ein interaktives Klangmuseum. Neben klassischen Ausstellungen und Komponisten-Lehren eröffnet sich dem Besucher eine faszinierende Klangwelt und eine musikalische Entdeckungsreise.

Im Haus der Musik, dem ehemaligen Palais Erzherzog Karl, wohnte der Komponist und Dirigent Otto Nicolai. Hier gründete er 1842 die weltberühmten Wiener Philharmoniker. Über vier Etagen mit insgesamt 5000 m² erstreckt sich das Museum, das die musikalische Vergangenheit der Musik-Stadt Wien mit innovativen Zugängen zur Klangwelt verbindet. Dafür wurde das Haus der Musik mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet.