Das Rolls-Royce Museum in Dornbirn setzt mit der beeindruckenden und umfangreichen Sammlung von Fahrzeugen und Zubehör einer Legende der Automobilindustrie ein Denkmal.
Die ständige Ausstellung in Dornbirn bildet dabei sogar das größte Rolls-Royce Museum der Welt. Es verdankt seine Umfangreiche Sammlung dem automobilbegeisterten Ehepaar Vonier, die 1982 das Privatmuseum gründeten und seitdem stetig am Erwerb neuer Objekte arbeiten. Ihre Faszination für die Marke Rolls Royce hat längst auch auf ihre Kinder übergegriffen, und so ist das Museum in Dornbirn mittlerweile zu einem Familienprojekt geworden, das seit 1999 auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
MQ steht für das MuseumsQuartier in Wien, welches eines der weltweit größten Areale für moderne Kunst und Kultur darstellt.
Das MQ wurde 2001 in Wien eröffnet und bietet ein vielfältiges Angebot an darstellender Kunst, Architektur, Theater, Tanz, Literatur, Musik, Mode, sowie Kinder- und Digitaler Kultur. Das MuseumsQuartier versteht sich einerseits als „Kunstraum“, der insgesamt neun Museen, Ausstellungs- und Veranstaltungshäuser beherbergt, andererseits aber auch einen „Lebensraum“ und Treffpunkt für alle Kulturinteressierten in Wien bilden soll.
Sigmund Freud war der Begründer der berühmten Psychoanalyse. Im Sigmund Freud Museum in Wien kann man Praxis und Wohnung des berühmten Arztes besichtigen.
Von 1891 bis 1938 lebte und arbeitet Sigmund Freud im Haus in der Berggasse 19 in Wien, wo heute das Freud Museum zu finden ist. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft flüchete Freud 1938 nach London. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er einen Großteil seiner Schriften jedoch schon in Wien verfasst. Das Freud Museum in Wien zeigt heute eine Dokumentation von Leben und Werk des berühmten Arztes und der Geschichte der Psychoanalyse. Daneben werden hier eine Sammlung zeitgenössischer Kunst, die den Einfluss der Psychoanalyse auf Gesellschaft und Kunst verdeutlicht, sowie Sonderausstellungen zu wechselnden Themen gezeigt.
Für die Lange Nacht der Museen öffnen in Wien am Samstag, den 1.10.2011, rund 100 Museen ihre Pforten. Bis 01:00 Uhr nachts haben Besucher die Möglichkeit sich Kunst und Kultur in der österreichischen Hauptstadt anzusehen.
2011 findet in Wien inzwischen schon zu 12. Mal die „Lange Nacht der Museen“ statt. Auf Initiative des ORF werden einmal im Jahr in ganz ÖsterreichMuseen, Galerien und Ausstellungen bis spät in die Nacht geöffnet. Der Besucherandrang ist enorm. 2010 zählte die Veranstaltung 443.800 Besucher. Mit einem Ticket erhält man Eintritt in alle beteiligte Museen und Kulturinstitutionen. Die schöne Idee erweist sich in der Praxis jedoch als schwierig. Besonders in Wien sind aufgrund des großen Andrangs die Wartezeiten sehr lang und die Museen überfüllt. Die Lange Nacht der Museen eignet sich daher eher, einen oberflächlichen Eindruck über die vielfältige Museenlandschaft Wiens zu gewinnen, als sich intensiv mit den ausgestellten Objekten auseinanderzusetzen.
Das Museum für Völkerkunde in Wien zählt zu den bedeutendsten ethnologischen Sammlungen der Welt.
Seinen Schwerpunkt legt das Museum für Völkerkunde Wien auf die Kultur und Geschichte einer vorwiegend außereuropäischer Bevölkerungen und lockt mit einer Vielzahl an exotischen Exponaten. Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten sowie einer Neukonzeption der Schausammlung sind zur Zeit jedoch nur die Sonderausstellungen sowie die „Sammlung Süd- und Südostasien“ und „Himalayaländer: Götterbilder“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch lohnt sich trotzdem!
Zum Salzburger Museum der Moderne gehört zum einen das 1983 eröffnete Stammhaus Rupertinum in der Innenstadt Salzburgs und zum anderen der 2004 eröffnete Neubau auf dem Mönchsberg. Beide Häuser des MdM Salzburg zeigen wechselnde Ausstellungen von österreichischer und internationaler Gegenwartskunst und klassischer Moderne.
Das Museum der Moderne Salzburg beherbergt, neben Malereien und Skulpturen, umfassende Sammlung an Graphiken und österreichischen Fotografien ab 1945. Das Museum der Moderne verwaltet ebenfalls die Sammlung an Fotografien des Landes Österreich und der UniCredit Bank Austria als Dauerleihgabe.
Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien – kurz MUMOK – verfügt über eine umfangreiche Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Am 9. September 2011 eröffnet es nach 3-monatiger Umbaupause neu.
Das MUMOK versteht sich als Sammlungsort, Forschungsstätte, Archiv, und Ausstellungsraum für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Mit rund 7.000 Werken von Picasso, Rauschenberg, Beuys und vielen anderen wegweisenden Künstlern gelingt dem MUMOK ein ansprechender Querschnitt durch die Kunst der Moderne und der Gegenwart. Unter der neuen Leiterin des MUMOK Karola Krause weht nun seit Oktober 2010 wieder neuer Wind durch den kubischen Bau im Museumquartier Wien. Am 9. September eröffnet sie das Museum mit der Ausstellung „Museum der Wünsche“ neu.
Ein Besuch der Festung Hohensalzburg ist für jeden Besucher Salzburgs ein Muss. Das Wahrzeichen der Stadt ist die größte vollständig erhaltene Festungsanlage Mitteleuropas und zieht jedes Jahr 950.000 Besucher an, die in den Gemäuern aus dem 11. Jahrhundert umher wandeln.
Die Festung Hohensalzburg erreicht man innerhalb von einer Minute ganz bequem mit der Festungsbahn von der Festungsgasse oder auf einem steilen, circa 20-minütigen Fußweg. Oben angekommen hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt Salzburg und das Umland und taucht in die Magie einer vergangenen Zeit ein.
Das Kunsthaus Bregenz zeigt zeitgenössiche internationale Kunst in wechselnden Ausstellungen. Seit 1997 gehört das Museum in der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz zu den herausragenden Ausstellungshäusern Europas.
Die Fläche des Kunsthaus Bregenz erstreckt sich im Erdgeschoss und auf drei Etagen über 1880m². Die ausgestellte Kunst wird teilweise speziell für die Räume des Kunsthauses angefertigt. Die Sammlung des Bregenzer Museums gliedert sich in zwei Bereiche: Österreichische Gegenwartskunst und das Archiv für Kunst Architektur.
Wussten Sie, dass der bedeutende Maler Gustav Klimt (Der Kuss) Österreicher war? In der Sammlung von Prof. Dr. Rudolf Leopold in Wien kann man seit 2001 einige Originalwerke der Wiener Secession, Moderne und des österreichischen Expressionismus von Klimt bis zu Egon Schiele bewundern.
Das Leopold Museum auf dem Museumsplatz ist ein moderner Bau Wiener Schöpfungskraft: Dynamisch, elegant und perfekt konzipiert. Was für den Besucher auf den ersten Blick wie Zufall aussieht, entpuppt sich als ein ganzheitliches Konzept zur Rezeption moderner Kunst im traditionsbewussten Wien. Die Dauerausstellung mit über 5000 Exponaten der Stiftung um Prof. Dr. Rudolf Leopold sowie die vielseitigen temporären Ausstellungen machen das Leopold Haus am Museumsplatz zu einem Juwel in der Wiener Museumslandschaft.