Das Porsche Auto-Museum in Gmünd, Kärnten
Das Porsche Auto-Museum in Gmünd, Kärnten, ist das erste private Porschemuseum der Welt. Es wurde 1982 vom Antiquitätenhändler Helmut Pfeifhofer gegründet. In Gmünd war das Porscheteam 1944 den Kriegswirren entronnen.
Das erste private Porsche Auto-Museum der Welt steht in Kärnten, dem südlichsten Bundesland von Österreich. Im Krieg hatte sich das Werk aus Stuttgart nach Gmünd gerettet, um vor den Gefahren jener Jahre auszuweichen. Gmünd bietet somit als Ort für ein Porschemuseum den perfekten historischen Rahmen.
Erstes privates Porschemuseum
Nach 1944 setzte man im Werk in Gmünd zunächst auf landwirtschaftliche Geräte und Maschinen, um 1947 den ersten Rennwagen der Marke Porsche zu bauen. Zu jener Zeit verliebte sich Helmut Pfeifhofer in den speziellen Charme der Firma Porsche und die Zuneigung gipfelte 1982 in der Eröffnung des ersten privaten Porschemuseums der Welt. Neben den Wagen werden auch Schautafeln und Videofilme gezeigt, um die Historie der Firma detailliert wiederzugeben.
48 Porsche-Wagen in der Sammlung
Die Sammlung umfasst heute stolze 48 Wagen, wovon die Ersten noch in sorgfältiger Handarbeit restauriert wurden. Einen Ort für sein Museum fand Pfeifhofer 1976 auf dem „Marhof“, in den er viel Einsatz und finanzielle Mittel steckte, um ihn zur Pilgerstätte für Porschefans zu machen. Heute zieht das Museum jährlich etwa 60.000 Besucher an.
Das Porsche Auto-Museum in Gmünd hat seit seinem zehnjährigen Jubiläum eine Vereinbarung mit dem Porschewerk in Stuttgart getroffen. Seitdem werden immer wieder Exponate getauscht und Sonderausstellungen organisiert. 2001 übernahm der Sohn des Antiquitätenhändlers Helmut Pfeifhofer das Museum und erweitert die Sammlung mit seltenen Rennwagen, mit denen er an historischen Rennen teilnimmt.
Highlight der Porsche-Sammlung
Ein Highlight der spektakulären Sammlung ist der Polizei Porsche. Dieser war einmalig für die österreichische Polizei ausgestattet worden. In seiner aktiven Zeit erwies er sich aufgrund seiner hohen Endgeschwindigkeit als sehr nützlich. Probleme gab es allerdings beim Stauraum oder der Mitnahme von Verkehrssündern. Zudem wurde der Wagen mit der Zeit zu teuer. So erhielt die Familie Pfeifer die einmalige Chance, das heiß diskutierte Exponat zu kaufen und in die Sammlung zu integrieren. Ein weiteres Stück Geschichte, welches die Sammlung im Porschemuseum erweitert.
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Sehr übersichtliches Museum. Wir haben es auf unserem Weg in den Süden schon zum zweiten Mal besucht.
Jeder der ein Interesse an Autotechnik hat sollte das Museum unbedingt sehen.
