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Dorotheum Wien – Auktionen im prachtvollen Palais

Kategorie: Sonstiges

Das Dorotheum in Wien ist das größte Auktionshaus in Mitteleuropa. Mit rund 600 Auktionen jährlich gehört es zu den wichtigsten Auktionshäusern der Welt.

Mehr als 40 Sparten umfasst das Angebot des traditionsreichen Dorotheums. 1707 gegründet hat es sich erfolgreich im internationalen Geschäft etabliert und zählt schon lange zu den bedeutendsten Auktionshäuser der Welt. Seinen Hauptsitz hat es im Palais Dorotheum in Wien. Das prunkvolle Palais bietet den optimalen Rahmen für Treffen von Kunstsammlern aus aller Welt. Rund 100 Kunstexperten sind hier beschäftigt und haben das Dorotheum zur Drehscheibe des österreichischen Kunstmarktes werden lassen.

Geschichte des Dorotheums

Seit mehr als 300 Jahren ist das Auktionshaus Dorotheum erfolgreich im Kunstgeschäft vertreten und weiterhin auf Erfolgskurs. Das älteste Auktionshaus der Welt wurde 1707 von Kaiser Joseph I. gegründet. Ursprünglich “Versatz- und Fragamt zu Wien” genannt finanzierte es sich vor allem aus Zwangsversteigerungen und Pfandgeschäften, letzteres wird auch heute noch aktiv betrieben. Seinen heutigen Namen erhielt das Dorotheum rund 80 Jahre später nach seinem Umzug ins ehemalige Dorotheerkloster. Ende des 19. Jahrhunderts erfuhr das Auktionswesen einen Aufschwung und das Dorotheum wandte sich der Versteigerung von Kunstwerken, Büchern, Münzen und Briefmarken zu. Kurze zeit später wurde der Neubau des Palais an der in Auftrag gegeben und 1901 an der Stelle des alten Klosters eröffnet.

Palais Dorotheum – Prachtvoller Bau in der Dorotheergasse 17

Die Pläne für den Neubau des Dorotheums stammen von Emil Ritter. Der bekannte Ringstraßenarchitekt schuf einen prachtvollen Bau in neobarocken Stil, der dem Dorotheum auch heute als stilvoller Hauptsitz dient. Die Räumlichkeiten wurden den Anforderungen eines Auktionshauses entsprechend entworfen. Weitläufige Schauräume prägen den Bau und prächtige Salons boten den eleganten Auktionsgesllschaften ein angemessenes Ambiente für ihre Treffen.

Reiches Angebot des Dorotheum- Auktionshauses

Das heutige Auktionsprogramm des Dorotheum umfasst ein vielfältiges Angebot. Rund 40 Sparten werden in dem Auktionshaus abgedeckt. In der Kunstsparte wird neben den klassischen Schwerpunkten auf die Alten Meister und Gemälde des 19. Jahrhunderts in den letzten Jahren ein verstärktes Augenmerk auf die Bereiche Moderne und zeitgenössische Kunst gelegt. Im Bereich der angewandten Kunst stehen Antiquitäten wie Möbel, Glas und Porzellan, Skulpturen, Juwelen und vieles mehr im Auktionsprogramm. Daneben widmen sich einige Spezialabteilungen neuen und traditionellen Sammelgebiete wie Büchern, Münzen, historische wissenschaftliche Instrumente, alte Reklame etc. – das Programm des Dorotheums ist nahezu unendlich.

Internationale Auktionswochen

Vier große internationalen Auktionswochen stehen im Mitterlpunkt des Auktionsjahres. Hier finden die Topauktionen aus den wichtigsten Kunst- und Antiquitätensparten statt. Dabei gibt es zu allen Fachgebieten eigene Auktionen. Im Vorfeld werden die angebotenen Objekte in mehr als 100 Spezialkatalogen zusammengetragen. Weltweite Aufmerksamkeit ist garantiert. Vor den Auktionen werden die Objekte in den Ausstellungsräumen des Dorotheums präsentiert. Außerhalb der Auktionswochen gibt es im Dorotheum fast täglich kleinere Auktionen zu den Themen Bilder, Möbel, Antiquitäten und Schmuck. Schaustellungszeiten sind Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr, SA 9.00 – 17.00 Uhr sowie an Sonntagen vor der Auktionswoche 10.00 – 17.00 Uhr.

Das Dorotheum Wien – Weltweit vertreten

Seit 2001 befindet sich das Dorotheum in Privatbesitz eine österreichischen Konsortiums. Ziel der neuen Eigentümer ist es dem Haus ein junges Image zu verschaffen, ohne den Charme des Traditionshauses zu verlieren. Im Mittelpunkt steht dabei der Ausbau der internationalen Kontakte. Dazu hat das Dorotheum in den letzten Jahren stark expandiert. Diverse Zweigstellen in Wien, Österreich und im Ausland wurden eröffnet, so u.a. Repräsentanzen in Brüssel, Düsseldorf, München, Mailand und Rom. Kundenservice wird dabei groß geschrieben, sodass das Unternehmen inzwischen rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, von denen 100 Kunstexperten sind.

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