Museum des Monats
An die 5000 jüdische Bürger und Bürgerinnen wohnten bis 1938 in Währing. Es gab es eine Reihe jüdischer Institutionen und mehrere bekannte Persönlichkeiten (Schnitzler, Kalman, Friedell) hatten hier ihren Wohnsitz. Auch der Begründer des politischen Zionismus,
Dr. Theodor Herzl wohnte von 1898 bis 1904 im 18. Wiener Gemeindebezirk. Anlässlich seines 100. Todestages ist dem ehemaligen Währinger Bürger im Rahmen der laufenden Ausstellung Das jüdische Währing ein Sonderraum gewidmet.
Ausgangspunkt der aktuellen Ausstellung, die noch bis 30 Jänner 2005 zu sehen sein wird, waren die Ergebnisse eines Schulprojekts der 4. Klasse der Musikhauptschule Alseggerstraße. Mit "Spuren-Suche" wollten Mitglieder der Musikgruppe "gojim" den SchülerInnen die Möglichkeit geben, Geschichte direkt zu erleben und zu begreifen.
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Interessant
Am 23. Oktober 2004 wurde in Salzburg ein neues Museum zeitgenössischer Kunst eröffnet. Das Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg ist nicht nur wegen des Rundblicks über die Stadt, den man von der Terasse aus genießen kann, ein eindrucksvolles Erlebnis. Das Museum versteht seine Aufgabe als aktiver Vermittler von zeitgenössischer bildender Kunst im österreichischen wie internationalen Kontext und ist bestrebt, die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Kunstströmungen zu ermöglichen.
Im Angebot: Workshops für Kinder, Ferienprogramme, Familiensonntage, Kunstgespräche und die Möglichkeit für Schulprojekte für alle Schulstufen.
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Empfehlung
Im Januar 2005 wird in Innsbruck ein neues Architekturzentrum eröffnet, das der Dokumentation und Vermittlung historischer und aktueller Entwicklungen auf dem Gebiet der Baukunst gewidmet ist.
Ein denkmalgeschützter Zweckbau, das 1926/27 von Lois Welzenbacher geplante Sudhaus des Adambräu, bildet den neuen und adäquaten Rahmen für Architektur im Adambräu. Das renovierten Sudhaus beherbergt künftig sowohl das Universitäts-Archiv für Baukunst als auch aut. Architektur und Tirol (ehem. Architekturforum Tirol) damit ist eine in Österreich einzigartige Institution zum Thema Baukunst geschaffen.
Nicht nur das neue Ambiente, sondern auch die Möglichkeit, Ausstellungen, Vernissagen, Diskussionen, Vorträge, Konzerte u.a. in größerem Rahmen und dichterer Vernetzung anzubieten, sollen helfen, neue Publikumsschichten anzusprechen.
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Sehenswert
In Wien ist noch bis zum 27. Februar 2005 die Ausstellung Rubens in Wien zu sehen. Die "größte Rubens-Schau der Welt" zeigt 100 Gemälde aus den Sammlungen von 3 Museen - Kunsthistorisches Museum, Liechtenstein Museum und Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste - und bietet damit eine umfassende Übersicht über das Werk des flämischen Meister Peter Paul Rubens.
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update 18/01/04