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Museum des Monats
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Bezirksmuseum Währing |
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Die Idee zur Gründung eines Währinger Heimatmuseums
geht auf die Arbeitsgemeinschaft Währinger Heimatkunde
zurück, die in den 1920er Jahren von einigen Lehrern ins Leben gerufen
wurde. 1923 erschien der 1. Teil der Bezirksgeschichte Währing
ein Heimatbuch des 18. Wiener Gemeindebezirkes im Selbstverlag
der Arbeitsgemeinschaft (Teil 2 im Jahre 1924). Es behandelt die Geschichte
der ehemaligen Dörfer Währing, Weinhaus, Gersthof, Pötzleinsdorf,
Salmannsdorf und Neustift am Walde, die von 1890 bis 1938 den 18. Wiener
Gemeindebezirk bildeten. Eine der Aufgaben des Bezirksmuseums ist die Vermittlung von Geschichtsbewusstsein. Für Schulklassen werden Führungen angeboten und die Bezirksgeschichte ist in der Zeitschrift Unser Währing dokumentiert. Das jüdische Währing An die 5000 jüdische Bürger und Bürgerinnen wohnten bis
1938 in Währing. Es gab es eine Reihe jüdischer Institutionen
und mehrere bekannte Persönlichkeiten (Schnitzler, Kalman, Friedell)
hatten hier ihren Wohnsitz. Auch Dr. Theodor Herzl wohnte von 1898 bis
1904 hier. Anlässlich seines 100. Todestages ist dem ehemaligen Währinger
Bürger und Begründer des politischen Zionismus ein Sonderraum
gewidmet. Um auch Kindern den Zugang zur jüdischen Kultur und zur Bezirksgeschichte
zu erleichtern, wurde eine "Häuserzeile" gestaltet, bei
der Fenster und Türen geöffnet werden können, um zu sehen,
wer in den Häusern wohnte. Kater Kasimir erzählt Geschichten
zu den Häusern und ein Modell des Währinger Tempels birgt Geheimnisse,
die durchaus gelüftet werden dürfen. Am Dienstag, 11. Jänner 2005, findet um 19.00 Uhr im Rahmen der Ausstellung unter dem Titel East and West ein Konzert mit der Gruppe gojim statt: Klezmermusik und jiddische Lieder von Ost bis West; von Birobidjan bis Wien und New York sind im Festsaal des Bezirksamtes Währing (Martinstraße 100, A-1180 Wien) zu hören. Öffnungszeiten Kontakt Mehr zu den Wiener Bezirksmuseen unter http://www.bezirksmuseum.at/portal/page.asp/index.htm |