Museum für Völkerkunde Wien – Umfangreiche ethnologische Sammlung in der Hofburg
Das Museum für Völkerkunde in Wien zählt zu den bedeutendsten ethnologischen Sammlungen der Welt.
Seinen Schwerpunkt legt das Museum für Völkerkunde Wien auf die Kultur und Geschichte einer vorwiegend außereuropäischer Bevölkerungen und lockt mit einer Vielzahl an exotischen Exponaten. Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten sowie einer Neukonzeption der Schausammlung sind zur Zeit jedoch nur die Sonderausstellungen sowie die „Sammlung Süd- und Südostasien“ und „Himalayaländer: Götterbilder“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch lohnt sich trotzdem!
Weitreichende Sammlungsgeschichte des ethnologischen Museums in Wien
Das Völkerkundemuseum in Wien blickt auf eine lange Sammlungsgeschichte zurück. Schon im Jahr 1806 wurde die ersten Stücke für die „kaiserlich-königlich Ethnographische Sammlung“erworben. Sie stammten aus dem Besitz von James Cook und hatten ihren Ursprung vorwiegend in Nordamerika und Ozanien. Seither wurde die Sammlung des Museum für Völkerkunde Wien stetig erweitert und umfasst heute über 200.000 ethnografische Gegenstände, 25.000 historische Fotografien, 136.000 Druckwerke sowie über 300 Kilometer Film. Damit bietet das Museum für Völkerkunde Wien einen breiten Einblick in die Kultur, Geschichte, Kunst und das Alltagsleben der Weltbevölkerung.
Sammlungsschwerpunkte des Völkerkundemuseums Wien
Schwerpunkte bilden neben der Cook’schen Sammlung u.a. die große Auswahl an Stücken von Johann Natterers Brasilien-Expedition, eine Vielzahl an aus dem westafrikanischen Königreich Benin stammende Bronzen und rund 14.000 Objekte, die Thronfolger Franz Ferdinand von seiner Weltreise mitbrachte. Daneben gibt es eine Reihe sehenswerter präkolumbischer Federarbeiten. So zum Beispiel die berühmte Federkrone Montezumas, ein kostbarer Federkopfschmuck, der mit dem aztekischen Herscher Moctezuma Xocoyotzin in Verbindung gebracht wird.
Museum für Völkerkunde in der Wiener Hofburg
Nachdem im späten 19. Jahrhundert die Bestände in das Naturhistorischen Museum übergingen, wurde am 28. Mai 1928 das „Museum für Völkerkunde“ in der Wiener Hofburg eröffnet. Seit 2001 steht es unter der Verwaltung des Kunsthistorischen Museums, das seit 2009 von Sabine Haag geleitet wird. 2010 übernahm die Kunsthistorikerin kommissarische auch die Leitung des Museum für Völkerkunde. Seit 2001 sind große Teile der Sammlung auf Grund einer Umkonzeptionierung sowie Sanierungsarbeiten geschlossen. 2007 zum Teil wiedereröffnet, ist noch unklar, wann die vollständige Sammlung wieder für den Publikumsverkehr geöffnet wird.
Lage, Öffnungszeiten und Preise des Museum für Völkerkunde
Das Museum für Völkerkunde findet sich angeschlossen an die Neue Hofburg unter der Adresse Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien. Die Öffnungszeiten des Museum für Völkerkunde sind Täglich, außer Dienstags, 10 bis 18 Uhr. Im Sommer bleiben die Türen jeden Donnerstag sogar bis 21 Uhr geöffnet. Die hauseigene Bibliothek kann man Montags, Dienstags und Donnerstags von 10-16 Uhr sowie Mittwochs von 10 bis 18 Uhr besuchen. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für 2 Euro kann man sich zusätzlich einen Audioguide in deutscher oder englischer Sprache leihen.
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Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin Studierende an der Hochschule der Künste Bern. Konservierung und Restaurierung ist das Fachgebiet und meine Vertiefungsrichtung ist Architektur, Ausstattung und Möbel.
Zur Zeit bin ich auf der Suche nach Rindenmalereien Aboriginal Art für meine Master-Thesis in 1.5 Jahren, weshalb ich auf Sie gestossen bin. Sind sie im Besitz einer solchen Sammlung? Wenn ja, dürfte ich diese anschauen kommen? Wer wäre diesbezüglich zuständig?
Ich bedanke mich für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüssen
Cristina Garabato
Hallo Frau Garabato,
ich empfehle ihnen, sich direkt auf der Seite des Museums nach Ihrem Anliegen zu erkundigen.
ethno-museum.ac.at/
Viele Erfolg für Ihre Master-Thesis!
Ihr austrianmuseums.net-Team
