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update 2004/12/15

News

Neue Direktorin im Salzburger Kunstverein

Mit dem Ausscheiden von Frau Dr. Hildegund Amanshauser als Direktorin des Salzburger Kunstvereins wurde die Leitung neu ausgeschrieben. Der Vorstand des Kunstvereins war in den vergangenen Wochen bestrebt, eineN NachfolgerIn zu finden, die/der gewährleistet, dass das hohe Niveau des Programms des Künstlerhauses, das auf die gute Arbeit der letzten Jahre zurückzuführen ist, auch in Zukunft gegeben sein wird. Nach einem ausführlichen Auswahlverfahren hat der Vorstand einstimmig entschieden, Frau Mag. Hemma Schmutz mit dieser Position zu betrauen.

Frau Mag. Schmutz war als stellvertretende Geschäftsführerin der Galerie 5020 bereits 1992-93 in Salzburg tätig. Seit 1998 arbeitet sie in der kuratorischen Abteilung der Generali Foundation Wien, wo sie die Ausstellungen Allan Sekula, double life und Dass die Körper sprechen ... gestaltet hat. Daneben hat sie diverse Lehrverpflichtungen, sie war wesentlich am Aufbau des Depot in Wien beteiligt und wurde 2004 in den Beirat der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich für Kunst im öffentlichen Raum berufen.

Frau Mag. Hemma Schmutz wird ihre Tätigkeit als neue Direktorin im März 2005 antreten. Zuvor wird sie sich den Mitgliedern des Kunstvereins und der Öffentlichkeit vorstellen.

Kontakt
Salzburger Kunstverein, Künstlerhaus
Hellbrunner Straße 3
A 5020 Salzburg
T +43 (0) 662 84 22 94-0
F +43 662 84 07 62
e office@salzburger-kunstverein.at
http://www.salzburger-kunstverein.at/

basis wien verabschiedet sich aus dem Museumsquartier

Die basis wien muss mit Ende des Jahres ihre Räumlichkeiten im Museumsquartier aufgeben. Dem Auszug fällt auch ein prominentes Beispiel der jüngeren österreichischen Architekturgeschichte zum Opfer: Die 1997 speziell für den 67qm großen Raum vom Architekturbüro propeller z entwickelte multifunktionale Rauminstallation muss laut Mietvertrag abgebaut werden.
Am Fr, 17. Dezember 2004, 18.00 Uhr, kommt daher dieses einzigartige Ensemble bildlich und wörtlich unter den Hammer. Sowohl die einprägsame flache Aluminiumkonstruktion, die mit Archiv- und Display-Elementen ausgestattet ist, ein raumhoher elektrischer Depotlift, diverse Tische, Bücherregale und Schiebetürenelemente aus Glas und mit Netzbespannung werden öffentlich versteigert.

Die Auktionsveranstaltung ist die letzte Gelegenheit, die basis wien - eine Gründungsinstitution des Museumsquartier - im historischen Originalzustand zu sehen und vielleicht ein leistbares Stück "gebrauchter Architekturavantgarde" mit nach Hause zu nehmen ...

Die Versteigerung besorgt Dr. Otto Hans Ressler, Direktor der Wiener Kunstauktionen und die Künstler Deutschbauer/Spring werden als Weihnachtsengel erscheinen. Bar by KunstCocktail. Musikalische Interventionen by schwestern brüll.

InteressentInnen für einzelne Architekturelemente werden gebeten, sich bei: Andrea.Hubin@basis-wien.at voranzumelden. KäuferInnen des Gesamtensembles werden bevorzugt behandelt. Neugierige ZeitzeugInnen sind herzlich willkommen.

basis-wien_MQ
AzW Hof Museumsquartier
Museumplatz 1
A-1070 Wien

Museumsball 2005 der OÖ. Landesmuseen:
Eine "schrecklich schöne" Nacht (nach Adalbert Stifter)
5. Februar 2005

Am Samstag, 5. Februar 2005 laden die OÖ. Landesmuseen wieder zum Musemsball zu guter Musik und künstlerischen Einlagen in die Linzer Landesgalerie ein.

Das Ballmotto im Stifterjahr lautet Eine "schrecklich schöne" Nacht und assoziiert jene Welten, die Adalbert Stifer, dessen Geburtstag sich 2005 zum 200. Mal jährt, oft in seinen Werken thematisierte. Zugleich wird das 150-jährige Bestehen der Landesgalerie gefeiert. . Durch die Nacht begleitet daher auch eine Auswahl der wichtigsten Bilder aus den letzten 150 Jahren. Eine "schrecklich schöne Nacht" tut sich z. B. auch einem Gemälde von Hermann Mevius mit dem Titel "Schiffbruch an der Insel Capraia" auf. Es ist der erste Ankauf, der für die Landesgalerie im Jahr 1855 getätigt wurde.
Der Reinerlös des Museumsballs kommt der Linzer Organisation SOS Menschenrechte in Ihrem Engagement für Flüchtlinge in Österreich zugute.

Für Musik - von klassischer Tanzmusik bis Jazz und Disco - sorgen ausgewählte Ensembles des OÖ. Musikschulwerks. Casino, Museumscocktail, Tombola und Damenspenden. Einlagen: Ballett des Landestheater Linz, u.v.m.
Der Einlass erfolgt ab 19.30 Uhr, Eröffnung um 21.00 Uhr

Landesgalerie Linz
Museumstrasse 14
A-4010 Linz
Karten- und Tischreservierung T +43 (0) 732/ 77 44 82

Neue Austellung im Wien Museum im Künstlerhaus:
" Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war"

Am 24. November eröffnete das Wien Museum im Künstlerhaus seine neue Ausstellung über den Mythos Alt-Wien mit dem Titel, die Stadt die niemals war, oder: Auch Alt-Wien war einmal neu.

Auch wenn es nostalgische Rückblicke allerorten gibt Wien hat sich anscheinend als eine Art Weltmetropole des Rückblicks etabliert - und fährt nicht schlecht mit seinem musealen Image. Allzu oft wird allerdings die Gegenwart ausgeblendet zugunsten eines idyllischen Bildes einer harmonischen Vergangenheit. Die Ausstellung zeichnet, 200 Jahre Stadtgeschichte nach. Sie geht der Ambivalenz zwischen Erhaltung und Neubau und den Konflikten zwischen "Demolierern" und "Bewahrern" nach und erzählt von drastischen Stadtbildveränderungen.

Mit "Alt-Wien. Die Stadt, die niemals war" präsentiert das Wien Museum nach vielen Jahren wieder eine Großausstellung im vis-à-vis gelegenen Künstlerhaus. "Die Schau soll auch ein programmatisches Statement für das neu profilierte Wien Museum sein", sagt Direktor Wolfgang Kos, der die Idee zur Ausstellung hatte und gemeinsam mit Christian Rapp, Renata Kassal-Mikula und dem kuratorischen Team des Wien Museums das Konzept entwickelte: "Es geht uns darum, den Blick auf die Geschichte Wiens mit pointierten und aktuellen Fragestellungen zu verknüpfen. ‚Alt-Wien' ist ja keineswegs ein Thema der Vergangenheit. Wie man etwa bei den Auseinandersetzungen um Haas-Haus, Museumsquartier oder Wien-Mitte gesehen hat, wiederholt sich immer wieder eine Frontstellung, die seit fast 200 Jahren die Gemüter erhitzt: Soll Wien seine Zukunft nach der Vergangenheit ausrichten und damit riskieren, eine schöne alte Stadt unter der Käseglocke zu werden? Oder soll man, um nicht den Anschluss an die Zukunft zu verlieren, markante neue Akzente setzen?" Die Ausstellung biete zwar einen opulenten Gang durch das vergangene Wien, sei aber auch, so Wolfgang Kos, "eine Einladung an uns alle, über Identität und Zukunft Wiens nachzudenken".

Führungen jewweils Do 17.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 11.00 und 15.00 Uhr.


Ausstellungsort:
Wien Museum im Künstlerhaus
Karlsplatz 5
A-1010 Wien

Anmeldung für Gruppen: T +43 1 505 87 47- 85180
e fuehrungen@wienmuseum.at

http://www.wienmuseum.at

Neuerscheinung:
In einer Wehrmachtsausstellung. Erfahrungen mit Geschichtsvermittlung

Herausgegeben von Büro trafo.K: Renate Höllwart, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld und Alexander Pollak
Verlag T U R I A + K A N T

Wie lassen sich die NS-Verbrechen heute, knapp sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, Jugendlichen vermitteln? Was sind sinnvolle Formen
der Auseinandersetzung mit dem Holocaust?
Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung in Bezug auf die NS-Zeit? Ausgehend von neuen Ansätzen der Vermittlung zeithistorischer
Themen seit den 1970er Jahren und den zahlreichen vergangenheitspolitischen Debatten der vergangenen zwei Jahrzehnte, präsentieren und reflektieren die AutorInnen ihre Erfahrungen mit Geschichtsvermittlung anhand des Beispiels der zweiten Wehrmachtsausstellung.

Der methodische Teil wird mit einer empirischen Studie verknüpft, die sich mit den Bezügen von jugendlichen BesucherInnen der Ausstellung "Verbrechen
der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" zur NS-Vergangenheit auseinander setzt.

Vorankündigung: Sigmund Feud Museum

Die Konferenz Forgetting Freud? How to write the history of Psychoanalysis today wird Freitag, Samstag 10./11. Dezember 2004 im Sigmund-Freud-Museum, Berggasse 19, 1090 Wien stattfinden.

Tagungsreferenten:
John Burnham (USA)
Jacqueline Carroy (Paris)
John Forrester (Cambridge)
Andrew Lakoff (Californien)
Ruth Leys (USA)
Elizabeth Lunbeck Princeton)
Lydia Marinelli (Vienna
Andreas Mayer (Paris)
Allan Young (Montreal)
Alison Winter (Chicago)

Konzept:
Lydia Marinelli, Sigmund-Freud-Foundation (Vienna)
Andreas Mayer, Max Planck Institute for the History of Science (Berlin)

Nähere Informationen:
Sabine Jansa
Sigmund-Freud-Privatstiftung
Berggasse 19
A-1090 Wien
T +43-1- 319 15 96
F +43-1- 317 02 79
e veranstaltung@freud-museum.at
http://www.freud-museum.at/

Neuerscheinung:
www.kunstvermittlung.at. Kommunikationsarbeit mit NetzbesucherInnen zu Ausstellungskunst

Kunstvermittlung im Internet, abseits der Bewerbung von museumspädagogischen Angeboten sondern als Auslöser von Kommunikationsprozessen - dieses Ziel setzte sich das Vermittlungsteam der Kunsthalle Wien bei der Erstellung der Website www.kunstvermittlung.at. In Zusammenarbeit mit dem Büro für Kulturvermittlung (seit 1.1.2004 in KulturKontakt AUSTRIA integriert) wurde eine Site entwickelt, die von AusstellungsbesucherInnen häufig gestellte, unbequeme Fragen wie bespielsweise "Soll das Kunst sein?" aufwirft, sie aber nicht beantwortet sondern kontextualisiert. Dabei wird versucht, die BesucherInnen der Site aktiv in den Prozess der Vermittlung einzubinden, indem die interaktiven und partizipatorischen Möglichkeiten des Netzes genützt werden.

Da www.kunstvermittlung.at als beispielhaftes Projekt und als Anregung für weitere Kulturvermittlungs-Angebote im virtuellen Raum gesehen werden will, hat das Büro für Kulturvermittlung eine Broschüre mit gleichnamigen Titel zur Entstehung und Umsetzung der Site publiziert. Außerdem werden unterschiedliche Meinungen zum Projekt und kontroverse Positionen vorgestellt.

Die einzelnen Beiträge
Gerald Matt, Walter Stach: VorSätze. Claudia Ehgartner: Kunstvermittlung im Netz: Eine Herausforderung. Lisi Breuss: Kulturvermittlung im Internet. Marc Ries: Sharing Art. Von der Kunst zu teilen. Bernhard Nemec: Alles dreht sich, alles bewegt sich. Maria Düngler: 10 Schritte zur perfekten Website. Katharina Gsöllpointner: Kritik der "Kunstvermittlung". Andreas Hoffer, Nora Sternfeld: Geschlossene Offenheit. Ein e-mail Austausch. Renate Höllwart: Personale und digitale Vermittlung.

Herausgegeben vom Büro für Kulturvermittlung, Wien 2003
105 S., kostenfrei, Übernahme der Portokosten
ISBN: 3-9500934-6-X

Zu bestellen bei:
KulturKontakt AUSTRIA
Aya Ruth
T +43 1 523 57 81-32
e aya.ruth@kulturkontakt.or.at

 

Wir sind übersiedelt ...

Sie erreichen den Bereich Kulturvermittlung (vormals Büro für Kulturvermittlung) im KulturKontakt Austria seit 19. Mai 2004 in

KulturKontakt Austria
Stiftgasse 6
A-1070 Wien
T +43 (1) 523 87 65
F +43 (1) 523 89 33

Die neuen persönlichen Mailadressen lauten jeweils vorname.nachname@kulturkontakt.or.at

 

Neuerscheinung: Entdeckungsreisen. Kulturvermittlung in Salzburger Museen

13 Museen und Galerien aus der Stadt Salzburg und 9 aus der Region stellen in dieser Publikation auf 120 Seiten ihre Vermittlungsarbeit dar.
Jeder Beitrag enthält einen Teil zum Schauplatz und präsentieriert ein Modell anschaulich und nachvollziehbar.
Dazu kommen Vorschläge "Für den Unterricht", die sich speziell am Lehrer/innen wenden.

Einige Kostproben aus dem Inhaltsverzeichnis:
Haus der Natur "Leben am Asphalt"
Fotohof "Bild sucht Wort"
Salzburger Freilichtmuseum Großgmain "Kindheit und Jugend am Land"
Salzburger Residenzgalerie "Spuren im Bild"
Altböckstein "Goldfieber"
Radiomuseum Grödig " Hörgenuss"
Denkmalhof"Maurergut", Zederhaus "Es klappern die Mühlen" usw.

Eingerahmt wird diese Vielfalt von einem Grundsatzartikel zur Vermittlungsarbeit allgemein, einem zur speziellen Situation der Regionalmuseen und einer Chronik der Salzburger Entwicklung.

Der Subskriptionspreis beträgt € 15.- (bis 15. März), anschließend wird das Buch € 18.- (plus Versandspesen) kosten.
Sie können sofot bestellen, die Auslieferung erfolgt Anfang März.

Salzburger Arbeitskreis für Museumspädagogik
Mag. Magda Krön
Pädagogisches Institut des Bundes
Erzabt-Klotz-Straße 11
A-5020 Salzburg
T +43 (0) 662-840322-20
F +43 (0) 662-848728
e magda.kroen@pi.salzburg.at
http://www.pi.salzburg.at/

Kulturtermine

Kulturtermine (Museen und Ausstellungen) und Neuigkeiten des Pädagogischen Instituts O.Ö. Kultur-/Museumspädagogik finden Sie im elektronischen Kulturbrief.

Wenn Sie den Kultur-Infobrief an Ihre Emailadresse gesendet haben möchten bzw. sich und andere KollegInnen neu dazu anmelden (oder abmelden) möchten, senden Sie bitte ein Email mit dem Vermerk "Kultur-Infobrief" an die unten angegebene Adresse.

Kontakt:
Hartwig Gebetsroither
PI/O.Ö. Kultur-/Museumspädagogik
Kaplanhofstr.40
A-4020 Linz
+43 (0) 732 77 22 22 209
F +43 (0) 732 77 22 22 202
e h.gebetsroither@pi-linz.ac.at

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