Albertina

Für die Lange Nacht der Museen öffnen in Wien am Samstag, den 1.10.2011, rund 100 Museen ihre Pforten. Bis 01:00 Uhr nachts haben Besucher die Möglichkeit sich Kunst und Kultur in der österreichischen Hauptstadt anzusehen.


2011 findet in Wien inzwischen schon zu 12. Mal die „Lange Nacht der Museen“ statt. Auf Initiative des ORF werden einmal im Jahr in ganz Österreich Museen, Galerien und Ausstellungen bis spät in die Nacht geöffnet. Der Besucherandrang ist enorm. 2010 zählte die Veranstaltung 443.800 Besucher. Mit einem Ticket erhält man Eintritt in alle beteiligte Museen und Kulturinstitutionen. Die schöne Idee erweist sich in der Praxis jedoch als schwierig. Besonders in Wien sind aufgrund des großen Andrangs die Wartezeiten sehr lang und die Museen überfüllt. Die Lange Nacht der Museen eignet sich daher eher, einen oberflächlichen Eindruck über die vielfältige Museenlandschaft Wiens zu gewinnen, als sich intensiv mit den ausgestellten Objekten auseinanderzusetzen.


Die Ausstellung „Der Blaue Reiter“ wurde aufgrund großer Nachfrage bis Ende Mai in den Räumen der Albertina verlängert.

Der Blaue Reiter ist eine Art Künstlervereinigung um die beiden Künstler Wassily Kandinsky und Franz Marc. Beide gaben als Redakteure 1912 den gleichnamigen Almanach heraus und organisierten nebenbei auch Ausstellungen verschiedener Künstler.


Im Albertina in Wien befindet sich eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen grafischer Kunstwerke der Welt. Das Museum verfügt über ca. 65.000 Zeichnungen sowie knapp eine Million druckgrafische Blätter.

Albertina Wien © Flickr / traed mawr

Der Name der Kunsteinrichtung – „Albertina“ – geht zurück auf den Gründer der Einrichtung: Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen, der die Bildersammlung während seiner Zeit als Gouverneur des Königreiches Ungarn auf Burg Pressburg in den 1770er Jahren anlegte.